>>08.09.2010 20:52:39 :3364. Tag seit Projektbeginn :: 58843 km seit 23.7.2002
808.-812. Tag | 09.09.2003-13.09.2003
Jordanien :: Petra & Wadi Rum
Amman, Aqaba, Petra und die Wüste Wadi Rum.

Tagebuch
808-Rückfahrt von Bagdad nach Amman  
809-Ans Rote Meer  
810-Petra - frühere Hauptstadt des Nabatäerreiches  
811-Wadi Rum - Wüstenkulisse vieler Filme  
812-Rückfahrt nach Damaskus  

Transport:
Taxi: 900km

Unterkunft:
09.09.2003 Farak Hotel (6,5 Euro / Nacht)

Galerie:
Kulturkolorit an der Raststätte
Moschee in Fallujah
Moscheekuppel in Fallujah
Minarettspitze
Am Morgen in Fallujah
Euphratbrücke
US.-Patrouille im sunnitischen Dreieck
Moschee in Ramadi
Moscheekuppel in Ramadi
Kampfhubschrauber
Militärkonvois
Schlange vor den Zapfsäulen
Jordanische Botschaft in Bagdad
Fensterputzer
Kieselstrand im Wüstenmeer
Helikopter Patrouille
Einspurig
Zerstörte Autobahnbrücke
Unser Fahrer Ahmet
Stumme Zeugen am Straßenrand
GI's an der irakischen Grenze
WC Hinweisschild vor dem Saddam Denkmal
Flüchtlinge
Rote Kreuz
Im Niemandsland
Irakisch-syrische Grenze
LKWs Stopp

808 .Tag | 09.09.2003 | Etappe: Bagdad-Amman
Rückfahrt von Bagdad nach Amman

Durch die Städte Falluja und Ramadi geht es zurück nach Amman.
 

Stationen auf den 550 km durch den Irak
Pünktlich ist Ahmed früh morgens am Hotel. Wir fahren durch die aufwachende Stadt, vorbei an der jordanischen Botschaft die vor kurzem bei einem Terroranschlag zerstört und aufgegeben wurde. Ahmed entscheidet sich für die Strecke durch die Städte Al Fallujah und Ar Ramadi und meidet die Autobahn. In beiden Städten halten wir kurz um einige Aufnahmen von zwei Moscheen zu machen. Wir erfahren später, dass in der Umgebung an diesem Morgen drei verschiedene US-amerikanische Patrouillen angegriffen wurden, was einen Toten und elf Verletzte zur Folge hatte. Auf dem Weg begegnen wir mehreren Patrouillen und Hubschraubern, in der Wüste einem kilometerlangen Konvois. An einer Raststätte müssen wir in der Schlange vor den Zapfsäulen warten, aber der Aufenthalt bringt uns noch einige interessante Aufnahmen ein. Ein kurzer Stopp an einer teilweise zerstörten Brücke.

Die irakisch-jordanische Grenze
Schließlich erreichen wir die irakisch-jordanische Grenze. Wieder sehen wir nur drei US-amerikanische GIs an der Grenze stehen, ansonsten die gleich Nicht-Kontrolle wie bei der Einreise. An einem Gebäude findet sich noch ein unbeschädigtes Saddam Denkmal. Zwischen den beiden Ländern, im Niemandsland, fahren wir an einem Flüchtlingslager vorbei. Halten und Fotografieren ist nicht gestattet, so fahren wir sehr langsam und machen aus dem fahrenden Wagen Aufnahmen. Schließlich erreichen wir die jordanische Grenze. Mehrere Stunden müssen wir in der Hitze warten bis wir sie passieren können. Dutzende von Grenzbeamten stehen untätig herum während sich die Schlange bei den wenigen Tätigen zurück staut.

Die weitere Fahrt durch Jordanien verläuft recht unspektakulär. Interessant sind die Teile der Wüste die mit Handball- bis Medizinballgroßen Steinen übersät sind. Sie wirken wie ein überdimensionierter Kieselstrand. In Amman quartieren wir uns wieder im Farah Hotel und haben auch heute keinen Drang zu einer Stadtbesichtigung die über das nächste Restaurant hinausgeht.